Ich wünsche Euch allen da draussen ein
Ich wünsche Euch allen da draussen ein
Armut wird immer unerträglicher.
Dieser Kommentar spricht mir aus der Seele.
Der Weihnachtsfrust bzw. eine ausgewachsene Weihnachtsdepression macht sich wieder bemerkbar. Nichts kann mich derzeit aufheitern. Ein Blick in diverse Tageszeitungen und auf so manche Meldungen der Politik bringt uns höchstens zum Weinen. Da werden Menschen ganz einfach auf der Landkarte hin und hergeschoben und alles muss möglichst noch vor Weihnachten geschehen, damit unser ‘Weihnachtsfriede’ nicht gestört wird.
Den (den Weihnachtsfrieden) haben wir ja schon lange nicht mehr. In den Familien liegen die Nerven vom aufreibenden Weihnachtseinkauf blank, in der Weltpolitik passt es dem einen nicht, dass der andere nach etwas greift, das man eigentlich selber haben will. (Türkei-Kurden-Nordirak) …..
O du fröhliche, o du selige …..!
aber sowas von maßlos ärgert, sind Menschen, die sich über behinderte oder nicht so intelligente bzw eloquente Menschen lustig machen und ihre Witze über sie reissen. Besonders dann, wenn die Betroffenen gar nicht anwesend sind, also sich nicht einmal wehren können. Auch können sich viele Menschen in einem Interview, noch dazu vor laufender Kamera, eben nicht richtig ausdrücken, sind wahnsinnig nervös und beginnen meistens zu stottern. Diese Menschen dann als „vollkommen blöd“ oder „grenzdebil“ hinzustellen ist für mich der Gipfel der Frechheit.
So etwas nervt mich. Und dass ich das alles in mich hineinfresse statt laut herauszuschreien, nervt mich auch.
Feiertag. Ein Feiertag, der heute zu dem Einkaufstag schlechthin umfunktioniert wurde. Ohne diesen einen Tag im Jahr könnte der Handel nicht überleben. So scheint es jedenfalls. Denn was sich gestern in den diversen Einkaufstempeln abspielte, spricht eine deutliche Sprache. Da wurde gerempelt und geschoben, jeder wollte sein Geld loswerden. Geschenke über Geschenke, das Teuerste ist gerade gut genug.
Dabei verliert jeder den eigentlichen Sinn des Weihnachtsfestes aus den Augen. Fest der Familie – Friede auf Erden – Mitmenschlichkeit – soziale Wärme — um nur ein paar Schlagworte zu nennen. Das Fest der Menschwerdung Gottes muss heute leider herhalten für den Profit, denn ohne dieses Weinachtsgeschäft – so scheint es – könnte der Handel nicht überleben. Dafür regiert der Stress, Hektik, Streit, Neid statt Liebe, Wärme, Menschlichkeit und Friede.
ein Nikolausgedicht umgemünzt auf die heutige Zeit:
Dezember
Nun teilt der gute Nikolaus
die schönen Weihnachtgaben aus.
Das arme Kind hat sie gemacht,
dem reichen werden sie gebracht.
von Erich Mühsam
An sich bin ich ja begeistert von meinem Touch, aber leider haben wir hier so wenige vernünftige Hotspots, daher kann ich unterwegs nirgendwo surfen.So muss ich mich mit Musik hören oder Videos ansehen begnügen — und das macht er hervorragend.
Nun dafür ist er ja da!
Heute habe ich Geburtstag. An diesem Tag wird man/frau schmerzlich daran erinnert, wie schnell doch die Zeit vergeht. Die wilden Zeiten sind schon lange vorbei. Heute erinnert dich jeder Schmerz in den Gelenken an dein fortgeschrittenes Alter. Seit Beginn meiner Dialysebehandlung vor sieben Jahren und meiner Transplantation vor vier Jahren lebe ich, besser gesagt erlebe ich jeden Tag etwas intensiver, aber auch etwas ängstlicher und nicht mehr so sorglos, wie in jungen Jahren. Heute bin ich für jeden neuen Tag dankbar, ob mit Schmerzen oder ohne.Ich wünsche allen, die heute auch Geburtstag haben, alles Gute und ein glückliches neues Lebensjahr!